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Anleitung · KI

Dein eigenes AIOS — die Basis

Das Grundgerüst, mit dem ich gestartet bin, plus die fünf Tipps, die den Unterschied machen.

Aus „Mein AIOS“ Keyword AIOS Aktualisiert am

Ein AIOS ist keine Chat-KI, die du was fragst. Es ist ein System, das deine Firma kennt, nichts vergisst und über Zeit besser wird — weil du ihm Fähigkeiten (Skills) beibringst, die es auf Abruf ausführt.

Hier ist genau die Basis, mit der ich gestartet bin, plus die Tipps, die den Unterschied machen zwischen „nettes Spielzeug” und „echter Mitarbeiter”.


1. Die Basis (Repo)

Ich hab auf dem AIOS-Starter-Kit von Nate Herk aufgebaut:

→ https://github.com/nateherkai/AIS-OS

Das gibt dir das Grundgerüst: Context-Files, ein Gedächtnis (Brain), ein Entscheidungs-Log und die Skill-Struktur. Von da aus machst du es zu deinem System.

Du brauchst dafür Claude Code (Anthropics CLI). Repo klonen, in Claude Code öffnen, loslegen.


2. Die 5 Tipps, die den Unterschied machen

Das Repo allein reicht nicht — ein AIOS ist nur so gut wie das, was du reinfütterst. Diese fünf Dinge holen 90 % des Werts raus:

1. Context-Files zuerst füllen

Wer du bist, deine Firma, deine Ziele, deine aktuellen Prioritäten. Das ist das Fundament — das System kann nur so gut entscheiden, wie es dich kennt. Garbage in, garbage out. Nimm dir die halbe Stunde und füll sie ehrlich aus.

2. Entscheidungen loggen

Jede Preis-, Tool- oder Richtungsentscheidung ins Entscheidungs-Log (mit kurzem Warum). Dadurch wiederholt das System deine Logik statt sie zu vergessen — und du musst dieselbe Frage nie zweimal durchdenken.

3. Für alles, was du öfter als 2× machst, einen Skill bauen

Angebot schreiben, Protokoll erstellen, Rechnung aufsetzen, Content-Skript bauen — sobald eine Aufgabe wiederkehrt, wird sie ein Skill. Einmal beibringen, hundertmal auf Abruf nutzen. Genau das sind die „Mitarbeiter”.

4. Context kurz und widerspruchsfrei halten

Der größte Präzisions-Hebel. Wenn ein Status sich ändert, schreib ihn sofort in die Context-Files zurück — veraltete oder sich widersprechende Infos machen das System dümmer, nicht schlauer. Lieber kurz und aktuell als lang und stale.

5. Plan Mode für alles Nicht-Triviale

Erst erkunden und planen lassen, dann bauen. Für alles, was mehr als ein Handgriff ist: lass dir erst den Plan geben, prüf ihn, dann leg los. Spart Umwege und falsche Ausgaben.


3. So fühlt es sich im Alltag an

  • „Was steht diese Woche an?” → priorisierte Liste mit Kunden-Status und Blockern.
  • „Schreib das Angebot für Kunde X.” → Skill zieht deinen Stil + deine Preise, fertiger Entwurf.
  • „Log die Entscheidung: ab jetzt Hosting 15 €/Monat.” → im System, für immer abrufbar.

Je länger du es fütterst, desto mehr nimmt es dir ab.


Gebaut mit Claude Code. Wenn du ein Unternehmen hast und sowas fest bei dir integriert haben willst — schreib mir einfach eine DM, das setze ich auf.