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90 % deiner Videobearbeitung an KI übergeben

Roh aufnehmen, KI schneidet, KI animiert. Der komplette Workflow zum Nachbauen.

Aus „YouTube: In 11 Minuten nie wieder selbst schneiden“ Keyword EDIT Aktualisiert am Als Google Doc öffnen ↗

Die Step-by-Step-Anleitung hinter dem Video, das dich hergebracht hat

Das Reel, unter dem du kommentiert hast, wurde zu 100 % von KI geschnitten: Schnitt, Füllwörter raus, Untertitel, Motion Graphics. Ich habe nur aufgenommen und Anweisungen gegeben. Hier ist der komplette Workflow zum Nachbauen.


Das System in einem Satz

Roh aufnehmen → Palmier Pro schneidet → Export → Claude animiert es mit HyperFrames → posten. Du fasst keine Timeline mehr an. Du gibst Anweisungen und Feedback — wie an einen Editor, nur dass er in Minuten liefert.

Was du brauchst

  1. Claude Code — die KI, die alles steuert. → claude.com/claude-code
  2. Palmier Pro — KI-Video-Editor für den Schnitt (macOS). → palmier.io
  3. HyperFrames — Framework, das Motion Graphics als Code baut und rendert. Läuft komplett über Claude Code — sag Claude einfach, es soll HyperFrames einrichten und nutzen, den Rest macht es selbst.

Schritt 1 — Roh aufnehmen (5 Min)

  • Handy reicht. 9:16, gutes Licht, sauberer Ton (Ansteck- oder Kopfhörermikro > Raumhall).
  • Einfach durchreden. Versprecher, Ähms, Pausen, verhaspelt und Satz neu gestartet? Egal — weiterreden, die KI schmeißt es raus.
  • Mehrere Takes sind fein — sag später einfach, welcher Take pro Abschnitt der beste war, oder lass die KI entscheiden.

Schritt 2 — Palmier Pro schneiden lassen (10 Min)

Clips in Palmier Pro importieren (Palmier hat eine MCP-Schnittstelle — Claude Code kann es direkt fernsteuern).

Beispiel-Prompt:

„Schneide meine Clips in dieser Reihenfolge zu einem Reel zusammen. Entferne alle Füllwörter (ähm, äh), Versprecher und Pausen über eine halbe Sekunde. Halte den Cut eng. Setze Untertitel.”

Dann Ergebnis anschauen und in normaler Sprache nachsteuern: „Die Pause bei 0:12 auch raus”, „nimm beim Intro den zweiten Take”.

Schritt 3 — Exportieren (1 Min)

Fertigen Cut als MP4 exportieren. Das ist die Basis für die Animation.

Schritt 4 — Mit HyperFrames animieren (15–30 Min)

Zurück in Claude Code: Video übergeben, Look beschreiben.

Beispiel-Prompt:

„Nimm mein Video und lege mit HyperFrames Motion Graphics drüber: eine Hauptfarbe, Karten im Glas-Look, die wichtigsten Aussagen als animierte Einblendungen, beim CTA eine animierte Kommentar-Karte mit dem Keyword. Grafiken nie über mein Gesicht, Platzierung variieren. Render in 1080×1920, 30 fps.”

Claude baut jede Grafik als Code, rendert, und du gibst Feedback wie bei Schritt 2: „Die Karte bei Sekunde 8 kleiner”, „Farbe kräftiger”, „die Vollbild-Grafik 2 Sekunden früher raus”.


Die 3 Regeln, damit es teuer aussieht (statt nach KI)

  1. Eine Hauptfarbe pro Video. Bunt gemischte Karten wirken sofort billig. Ein Akzent, konsequent durchgezogen.
  2. Platzierung variieren. Nicht jede Grafik an dieselbe Stelle — und niemals übers Gesicht.
  3. Weniger, aber lebendig. Lieber 4 starke, animierte Einblendungen als 12 statische Textboxen.

Ehrliche Erwartung

Plane 1–2 Stunden, bis das Setup steht und der Stil dir gefällt (genau wie im Video gesagt). Ab dann: Rohvideo rein, fertiges Reel raus. Kein Schnittprogramm, keine Timeline, keine Wochenenden am Laptop.


Erstellt von Henry — @made.by.prill Ich baue solche KI-Systeme auch für Unternehmen: Content, Websites, Automationen. Wenn du wissen willst, was in deinem Business möglich ist → DM mit „AI”.