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Checkliste · Webdesign

Die Website-Vorbereitungs-Checkliste

Was du als Kunde vorab lieferst, damit dein Projekt Wochen früher online ist.

Aus „Warum eine Website Wochen dauert“ Keyword CHECKLISTE Aktualisiert am Als Google Doc öffnen ↗

Was du als Kunde vorab liefern solltest, damit dein Website-Projekt schnell durchläuft.

Die meisten Website-Projekte dauern nicht wegen des Designers Wochen — sondern wegen fehlendem Material. Wer diese Liste vor dem Projektstart abarbeitet, ist oft Wochen früher online.

Von Henry Prill · Madebyprill · madebyprill auf Instagram: @made.by.prill


1. Deine Texte ✍️

Der häufigste Grund für Verzögerungen. Du musst kein Texter sein — Stichpunkte reichen, den Feinschliff übernimmt dein Designer.

  • Wer seid ihr? 3–5 Sätze über euch (seit wann, wer dahintersteckt, was euch ausmacht)
  • Was bietet ihr an? Jede Leistung mit 2–3 Sätzen — Stichpunkte genügen
  • Warum ihr? 2–3 Gründe, warum Kunden zu euch kommen (echte Gründe, keine Floskeln)
  • Kundenstimmen: 2–3 Bewertungen oder Zitate, die ihr verwenden dürft (Google-Rezensionen zählen)
  • Häufige Fragen: die 5 Fragen, die Kunden euch immer wieder stellen — plus eure Antworten

Tipp: Perfekt muss es nicht sein. Ein voller Stichpunkt-Zettel ist mehr wert als drei Wochen Warten auf den „perfekten” Text.


2. Deine Bilder 📸

  • Logo in der besten Version, die ihr habt (ideal: als Vektordatei — .svg oder .ai; sonst das größte PNG)
  • Fotos von euch / dem Team — echte Fotos schlagen Stockbilder immer
  • Fotos vom Geschäft, den Räumen, der Arbeit — 10–20 Stück, lieber zu viele als zu wenige
  • Referenzen / Projekte: Bilder eurer besten Arbeiten (falls relevant)
  • Alles in möglichst hoher Auflösung — verkleinern geht immer, vergrößern nie

Kein gutes Material? Sag es früh. Ein halber Tag mit einem Fotografen ist oft die beste Investition ins ganze Projekt — und lässt sich parallel zum Design einplanen, statt es am Ende zu blockieren.


3. Die Fakten 📋

  • Kontaktdaten: Adresse, Telefon, E-Mail — exakt so, wie sie überall stehen sollen
  • Öffnungszeiten (falls relevant)
  • Impressums-Angaben: Inhaber, Rechtsform, ggf. USt-IdNr. — euer Designer sagt euch, was fehlt
  • Social-Media-Profile, die verlinkt werden sollen

4. Die Zugänge 🔑

Ohne die geht am Ende nichts online — und sie zu beschaffen dauert oft am längsten.

  • Domain: Wem gehört sie, wo liegt sie, wer hat die Zugangsdaten?
  • Bestehende Website: Zugang zum alten System (falls Inhalte übernommen werden sollen)
  • E-Mail: Läuft eure E-Mail über die Domain? Dann unbedingt vorher sagen — das darf beim Umzug nicht kaputtgehen.

5. Deine Entscheidungen 💭

  • 2–3 Websites, die dir gefallen — egal aus welcher Branche. Sag auch dazu, was dir daran gefällt.
  • 1 Website, die dir NICHT gefällt — genauso wertvoll
  • Wer entscheidet? Eine Person sollte final freigeben. Fünf Meinungen = fünf Wochen extra.

6. Deine Erreichbarkeit ⏱️

Der unterschätzte Punkt: Ein Website-Projekt lebt vom Hin und Her — Feedback-Runden sind normal und gut.

  • Plane während des Projekts 1–2 kurze Feedback-Slots pro Woche ein (je 15–30 Minuten reichen)
  • Antworte auf Rückfragen möglichst innerhalb von 1–2 Tagen — jede Woche Funkstille verschiebt den Launch um eine Woche
  • Sammle Änderungswünsche gebündelt statt einzeln — eine Liste pro Runde ist schneller umgesetzt als zehn einzelne Nachrichten

Das Fazit

Eine gute Website dauert ein paar Wochen — das ist normal und ein gutes Zeichen. Aber wie viele Wochen, das entscheidest zu einem großen Teil du: Wer die Punkte 1–4 schon vor dem Projektstart liefert, spart sich den größten Zeitfresser komplett.

Du planst gerade eine Website? Schreib mir auf Instagram: @made.by.prill — ich schau mir dein Vorhaben gerne an.